Keramik

Was der Rahmen für das Bild, ist die Schale für den Tee. Sie ist seine Hülle, sie kleidet ihn und gibt ihm Struktur.

Die Formen der Schalen sind vielfältig. Nicht nur ihr Aussehen ist von Bedeutung. Ganz wesentlich ist auch, wie sie in der Hand liegen und welches Gefühl sie uns beim Trinken geben.

Der Gastgeber in der japanischen Teezeremonie wählt die Schalen, in denen er den leuchtend grünen Matcha serviert, entsprechend dem Anlass – also zum Beispiel passend zur Jahreszeit oder auch mit dem Ziel, den Geschmack seines Gastes zu treffen.

Im macha-macha orientieren wir uns an diesem Gedanken. Für unseren Matcha haben wir verschiedene Schalen zur Auswahl und wenn der Gast vor uns steht, wählen wir bewusst eine Schale aus, die ihm gefallen könnte.

In den Vitrinen und Regalen im macha-macha halten wir eine Auswahl an Schalen und Bechern, Gefäßen für die Teezubereitung (Kyusu) und Abkühlgefäßen (Yuzamashi) bereit. Die schönsten Keramiken verwenden wir oft selbst, wie etwa die Arbeiten von Yasuhiro Cúze, einem japanischen Handwerkskünstler aus Berlin.