Wasser

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Alles beginnt beim Wasser.

Für die historischen Teemeister wie Sen no Rikyu ist der Weg des Tees ganz einfach: Wasser heiß machen und damit einen guten Tee zubereiten.

Wasser ist ein Informationsmedium. Es nimmt zunächst die Aromen des Tees und seine Inhaltsstoffe auf. Es wandelt sich. Indem es die Farbe und den Geschmack der Teeblätter aufnimmt, wird es Tee.

Wir vom macha-macha glauben auch, dass es unsere Haltung transportiert, mit der wir den Tee zubereiten. Sind wir nervös, wird der Tee das ebenso zeigen, wie er Ausdruck unserer inneren Ruhe sein kann.

Die Ruhe im macha-macha kommt nicht nur vom Design des Raumes, sondern entsteht auch aus uns, wenn wir uns darin üben, achtsam, klar und fokussiert einen guten Tee zuzubereiten.

Um das Teewasser aufnahmefähig zu machen, bemühen wir uns um seine Reinheit. Nachdem es durch einen Aktivkohlefilter gelaufen ist, wird es energetisiert und kommt schließlich mit EM-Keramik in Kontakt.

Nach diesem Prozess ist unser Wasser deutlich weicher als am Anfang. Sie können es gerne pur bei uns probieren.

Das Berliner Wasser stellt uns vor eine große Herausforderung. Es ist allgemein bekannt, dass es hart und kalkhaltig ist. Wir verzichten auf Umkehrosmose und ähnliche komplette Reinigungen, denn wir wollen unseren Tee mit dem Wasser des Ortes und seinem spezifischen Geschmack zubereiten, an dem wir uns befinden. Wir suchen deshalb, die Zubereitung an das Wasser in Berlin anzupassen und unseren eigenen Teegeschmack zu entwickeln.

Manche historischen Teemeister legten einige Wege zurück, um das beste Wasser für ihren Tee zu bekommen.

Wir orientieren uns an einem Satz von Rikyu: Nehmen wir es so, wie es ist. Auf dieser Grundlage versuchen wir einen guten Tee zu machen.