Qualität – und was wir darunter verstehen

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Qualität bedeutet für uns neben dem Geschmack zunächst auch die gesundheitliche Unbedenklichkeit unserer Tees, denn insbesondere beim Matcha nehmen wir das ganze Blatt in uns auf. Schadstoffe sollten deshalb von vornherein ausgeschlossen sein.

Qualität bezeichnet für uns aber auch unsere Handlung und unsere Haltung, die wir beim Teezubereiten einnehmen.

Japanische Tees sind hochentwickelt. Sie bedürfen einer präzisen Handhabung. Menge, Wassertemperatur und Ziehzeit des Tees halten wir sehr genau ein, um den Tee im Mund unsere Gäste zur vollen Entfaltung zu bringen.

Wir verwenden die japanischen Teezubereitungsgefäße, die Kyusu, die wiederum speziell für diese feinen grünen Tees geschaffen wurden. Der Tee ruht darin unter einem geschlossenem Deckel im heißen Wasser, 1 Minute, 15 oder 45 Sekunden – je nach Sorte und Aufguss.

Jeder Tee ist anders. So wie jeder Tag anders ist und wie jeder von uns einen etwas anderen Stil bei der Zubereitung hat. Der Tee kommuniziert unser Handwerk, ebenso wie unsere Stimmung. Die Ruhe, die wir beim Aufbrühen haben, werden Sie nachher im Tee schmecken.

Es gibt im Grunde kein exaktes “richtig” oder “falsch” in der Teezubereitung. Die Möglichkeiten sind vielzählig. Unsere Art des Tees ist diejenige, die wir für uns als am besten empfinden.

Im macha-macha können Sie uns bei der Arbeit beobachten, den Tee genießen und dabei auch etwas darüber erfahren.

Qualität bezeichnet das Wie – wie etwas schmeckt, wie etwas gemacht wird. Wir sind der Ansicht, dass sich im Tee durch unser Tun nicht nur der Geschmack entfaltet. Der Tee zeigt auch das Handwerk der Bauern und der Teehändler, mit denen wir arbeiten. Im Tee schmeckt die Atmosphäre des macha-macha ebenso wie die japanische Natur – und die Kultur der Menschen, die sie für den Teeanbau bearbeiten.