Süßes zum Tee

FullSizeRenderJapanische Süßigkeiten sind eine eigene Welt. Sie bestehen meistens aus drei Grundzutaten: Bohnen, Reis und Zucker. Sie unterscheiden sich damit grundlegend von dem, was wir uns in Europa unter Süßen Dingen vorstellen.

Ähnlich wie bei uns in Europa der Kaffee mit dem Kuchen eine enge Bindung eingeht, gehören Süßigkeiten und Tee in Japan seit jeher zusammen. In den frühen buddhistischen Zeremonien trank man einen Tee und aß dazu etwas Süßes oder einen kleinen Snack.

Insbesondere in der traditionellen Teezeremonie wechseln die Dinge, die zum Tee serviert werden, je nach Anlass und Gelegenheit. Die Jahreszeiten spielen darin eine wichtige Rolle. So haben Wagashi – wie die traditionellen Süßigkeiten genannt werden – im Herbst die Form und Farbe der roten Ahornblätter. Im Frühling sind sie im zarten Rosa der Kirschblüte gehalten. Im Sommer bestehen sie aus einem durchsichtigen Gelee, das Kühle vermitteln soll.

Unsere süßen Teebegleiter sind von der Tradition japanischer Süßigkeiten inspiriert. So finden Sie bei uns Anko, die gezuckerte Paste aus roten Bohnen oder auch ein Gelee aus den Blättern der Kirsche, das wir zum Kühlen mit Schwarzer-Sesam-Eis im Sommer servieren.

Wir verbinden japanische Zutaten und Techniken mit europäischen Produkten. Eine solche Kreation ist der Mandeltofu mit Rohrohrzuckersirup (jap. Kuromitsu), Anko und kandierten Zitronenzesten.

Unser Klassiker ist der Matcha Cheesecake, der sowohl unsere westlichen, als auch unsere japanischen Gäste begeistert und die beiden Kulturen genussvoll zusammenführt.